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Freiwillige Feuerwehr Macken

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75-Jahre Feuerwehr Macken

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 Rauch

Der leise Tod
Gefährlicher Brandrauch

    Lange bevor es richtig brennt, entsteht der Brandrauch. Er breitet sich leise aus - mit tödlicher Wirkung.

    Eigenschaften des Brandrauches :

  • Er kommt lautlos
  • Er wirkt "einschläfernd"
  • Er wirkt erstickend
  • Er ist giftig, teilweise ätzend, behindert die Atmung
  • Er ist heiß. Temperaturen bis 800 Grad Celsius sind möglich
  • Er behindert oder nimmt die Sicht
  • Er erzeugt Angstgefühle
  • Dies wiederum lähmt die Entschlußfähigkeit
  • Er verhindert besonnenes Verhalten
  • Er zerstört Einrichtungsgegenstände
  • Er kann sogar Ultragifte erzeugen, die sich in Kleidern der Betroffenen festsetzen und so zu einer Gefahr für der Träger werden

Brandtote sind Rauchtote

Fast alle Brandtoten fallen nicht den Flammen, sondern den giftigen Rauchgasen zum Opfer, die während der Schwelbrandphase entstehen. 95% der Brandtoten sterben an den Folgen einer Rauchvergiftung durch die geruchlosen Gase Kohlenmonoxid und Kohlendioxid - schon wenige Lungenfüllungen Kohlenmonoxid sind tödlich.

Es kann jeden treffen:

Die meisten Brandopfer - 70% - verunglücken nachts in den eigenen vier Wänden. Denn tagsüber kann ein Feuer meist schnell entdeckt und gelöscht werden, nachts dagegen schläft auch der Geruchssinn, so dass die Opfer im Schlaf überrascht werden, ohne die gefährlichen Brandgase zu bemerken.

Die Brandgefahr ist nie zu unterschätzen

Rund 600 Menschen sterben jährlich in Deutschland an Bränden, die Mehrheit davon in Privathaushalten. Ursache für die etwa 200.000 Brände im Jahr ist aber im Gegensatz zur landläufigen Meinung nicht nur Fahrlässigkeit: Sehr oft lösen technische Defekte Brände aus, die ohne vorsorgende Maßnahmen wie Rauchmelder zur Katastrophe führen.

Rachmelder - Kleine Helfer mit großer Wirkung

Die lebensrettenden Rauchmelder sind nicht größer als eine Kaffeetasse, unauffällig, leicht zu installieren und überall im Fachhandel erhältlich. Hochwertige Rauchmelder mit VdS-Zeichen funktionieren nach einem optischen Prinzip, das eine zuverlässige Raucherkennung und entsprechende Alarmmeldung ermöglicht. Rauchmelder sollten batteriebetrieben sein, um auch bei Stromausfall zu funktionieren. Bevor die Batterie ausgetauscht werden muss, ertönen bei diesen Geräten rechtzeitig Warnsignale.

Nur Qualitätsprodukte retten Leben

Im Elektrofachhandel, bei Sicherheitsunternehmen oder bei Brandschutzfirmen erhalten Sie nicht nur Qualitätsprodukte, sondern auch kompetente Beratung für den richtigen Umgang mit Rauchmeldern. Verwenden Sie nur optische Rauchmelder, die folgende Merkmale erfüllen:

  • VdS-Prüfzeichen
  • mit Warnfunktion beiNachlassen der Batterieleistung
  • batteriebetrieben
  • mit Testknopf zur Funktionsüberprüfung

Rauch kann von allen Seiten gut in den Melder eindringen

Hinweiszeichen für Rauchgasintoxination :

  • Kratzen im Hals
  • Reizerscheinung an Schleimhäten
  • Reizhusten
  • Kopfschmerzen, besonders an den Schläfen
  • Überlkeit, u.U. periodische Brechanfälle
  • Unruhe / Erregungszustände
  • Schwindel
  • Beschleunigung der Atmung
  • Beschleunigung des Pulses (tachycard)
  • Herzbeschwerden
  • Krämpfe
  • Atem- und Kreislaufstillstand
  • Wichtig :

    Vergiftungen durch nitrose Gase können sich erst nach 24 Stunden bemerkbar machen.
    Bei den ersten Anzeichen ist unverzüglich ein Arzt aufzusuchen.

    Sollten Sie zu diesem Thema noch Fragen haben, so wenden Sie sich an die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Macken, die Ihnen diesbezüglich gerne weiterhelfen.

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